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Eizellspende: Eizellen einer Spenderin werden medikamentös zur Reifung angeregt und unter Narkose entnommen. Die so gewonnenen Eizellen werden künstlich befruchtet und entweder einer anderen Frau eingesetzt oder zunächst tiefgefroren.
EKD: Evangelische Kirche in Deutschland. Die EKD ist eine Gemeinschaft von 23 selbständigen evangelischen Landeskirchen.
Embryo: Nicht einheitlich gebrauchter Begriff. In der Medizin meist die Leibesfrucht von der befruchteten Eizelle oder der Einnistung in den Uterus an bis zum Abschluss der Organbildung etwa 8 Wochen danach; in Abgrenzung zum Fetus. Nach § 8 des Embryonenschutzgesetzes (ESchG) gilt als Embryo bereits die befruchtete, entwicklungsfähige Eizelle vom Zeitpunkt der Kernverschmelzung.
Embryoblast: Die innere Zellmasse der Blastozyste zwischen 4. – 7. Tag nach der Befruchtung. Daraus entwickelt sich der Fötus.
Embryoidkörper: Zellkolonien aus noch nicht endgültig differenzierten Zellen, die sich in Kultur aus Stammzellen bilden können und Zellen aller drei Keimblätter enthalten.
Embryonale Keimzellen: (EG-Zellen) Stammzellen, die aus Keimzellen von fünf bis zehn Wochen alten Föten gewonnen werden. Keimzellen sind die Zellen, aus denen sich später die Teile der Geschlechtsorgane bilden, die Ei- oder Samenzellen produzieren. EG-Zellen haben nicht genau dieselben Eigenschaften wie embryonale Stammzellen.
Embryonale Stammzelle: Stammzellen, die aus der inneren Zellmasse von frühen Embryonen (5. – 6. Entwicklungstag, 100 – 150 Zellen) gewonnen werden. Dabei wird der Embryo zerstört. Sie sind pluripotent.
Embryonenadoption: Übertragung eines Embryos auf eine Frau, bei der es sich nicht um die genetische Mutter handelt, im Rahmen eines adoptionsähnlichen Verfahrens.
Embryonensplitting: Verfahren der künstlichen Mehrlingsbildung, bei dem der Embryo im Zweizell- bis Blastozystenstadium durch mechanische Trennung des Zellverbandes in zwei, höchstens vier Teile aufgeteilt wird.
Empfängnisverhütung: Für die Frau sind die klassische Pille, die „Pille danach“ und die „Spirale“ weitverbreitete Verhütungsmittel. Entweder werden dabei Eisprünge oder – bei eventuell schon befruchteten Eizellen – die Einnistung in die Gebährmutter durch diverse Wirkstoffe vermieden. Mehr...
Enukleation: Entfernung des Kerngenoms, zum Beispiel aus einer Eizelle, zur Vorbereitung für die Aufnahme einer Spenderzelle bzw. eines Spenderzellkerns.
epigenetisch: Sammelbezeichnung für diejenigen Einflüsse auf die Entwicklung eines Organismus, die nicht direkt in der Erbinformation kodiert sind und auf Interaktionen zwischen genetischen Faktoren oder zwischen genetischen Faktoren und Umweltfaktoren beruhen können.
Epithelzellen: Zellen, die äußere oder innere Körperoberflächen bedecken und aus dem äußeren der drei Keimblätter entstehen, zum Beispiel Hautzellen.
Ethische Urteilskompetenz: Die Kompetenz, differenzierte und begründete Urteile angesichts ethischer Probleme zu fällen. Hierzu werden die zu beurteilenden Handlungen mit Normen und Werten in Beziehung gesetzt. Die Kompetenz schließt auch die Motivation und das Bedürfnis zum Erlangen eines Urteils, sowie die dazu nötige soziale Bereitschaft mit ein.
extrakorporal: außerhalb des Körpers verlaufend bzw. stattfindend
Extrakorporale Befruchtung: (auch In-Vitro-Fertilisation) „Im-Glas-Befruchtung“: Es ist eine Methode, um eine Schwangerschaft herbeizuführen, wenn dies auf natürlichem Wege nicht möglich ist, also Befruchtung außerhalb des Mutterleibes Mehr...
Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Centrum für Bioethik - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Zentrum der Didaktik für Biologie - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Universitätsklinikum Münster Bundesministerium für Bildung und Forschung