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A bis Z: Medizin

Hier finden Sie wichtige Begriffe aus der Stammzellforschung und der Medizin.

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K

Keimbahn: Alle Zellen, die in einer Zelllinie von der befruchteten Eizelle bis zu den Ei- und Samenzellen des aus ihr hervorgegangenen Lebewesens führen, sowie die Eizelle vom Einbringen oder Eindringen der Samenzelle an bis zu der mit der Kernverschmelzung abgeschlossenen Befruchtung.
Keimbahn-Therapie: Ein therapeutischer Eingriff zur gezielten Reparatur eines defekten Gens in den Zellen der Keimbahn, d.h. in Ei- und Samenzellen. Mehr...
Keimblätter: Begriff aus der Entwicklungsbiologie der vielzelligen Tiere: erste Differenzierung eines Embryo in verschiedene Zellschichten, aus denen sich anschließend unterschiedliche Strukturen, Gewebe und Organe entwickeln. Es werden Entoderm (Innenschicht), Mesoderm (Mittelschicht) und Ektoderm (Aussenschicht) unterschieden.
Keimzellen: Eizellen und Samenzellen, auch Gameten genannt. Reife Keimzellen enthalten die Chromosomen in einfacher Kopie (haploider Chromosomensatz). Nach der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle liegt wieder ein doppelter (diploider) Chromosomensatz vor.
Keimzellen, primordiale: Zellen, aus denen über eine Reihe von Entwicklungsstadien die Keimzellen entstehen.
Kerngenom: DNA des Zellkerns.
Kerntransfer, somatischer: (auch Klonen, therapeutisches) Eine Technik, mit der ein Zellkern einer Körperzelle in eine Eizelle, deren Zellkern zuvor entfernt wurde, übertragen wird. Die so gebildete Zelle enthält im Wesentlichen die Erbinformation der Körperzelle, aus der der Zellkern stammte. Das Verfahren wird auch als „therapeutisches Klonen“ bezeichnet.
klonen, klonieren: Kopieren und identisches Vermehren. Klone sind genidentische Kopien.
Klonen, therapeutisches: (auch Kerntransfer, somatischer) Eine Technik, mit der ein Zellkern einer Körperzelle in eine Eizelle, deren Zellkern zuvor entfernt wurde, übertragen wird. Die so gebildete Zelle enthält im Wesentlichen die Erbinformation der Körperzelle, aus der der Zellkern stammte. Das Verfahren wird auch als „therapeutisches Klonen“ bezeichnet.
Kontrazeptiva: Verhütungsmittel
Kryokonservierung: Bei -196°C erfolgende Kälte- oder Tiefgefrierkonservierung regenerationsfähiger organischer Gewebe, Spermien und Eizellen.
künstliche Befruchtung: (auch Extrakorporale Befruchtung) „Im-Glas-Befruchtung“: Es ist eine Methode, um eine Schwangerschaft herbeizuführen, wenn dies auf natürlichem Wege nicht möglich ist, also Befruchtung außerhalb des Mutterleibes
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