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Malaria: Eine meldepflichtige Tropenkrankheit, die Symptome sind hohes, wiederkehrendes Fieber, Schüttelfrost, Beschwerden des Magen-Darm-Traktes und Krämpfe. Besonders bei Kindern kann die Krankheit zu Koma und Tod führen.
Malignom: bösartiges Geschwulst, von maligne: bösartig, ungünstig
Meiose, meiotische Teilung: von griech. meiono „vermindern, verkleinern“. Wird auch als Reifeteilung bezeichnet: eine besondere Form der Zellkernteilung, wobei im Unterschied zur gewöhnlichen Kernteilung, der Mitose, die Anzahl der Chromosomen vom doppelten (diploiden) auf den einfachen (haploiden) Satz reduziert wird. Findet bei Geschlechtszellen (Gameten), also Ei- und Samenzellen statt.
Mesenchym: Zellgewebe (embryonales Bindegewebe), das vom mittleren der drei Keimblätter abstammt und aus dem sich das Stütz- und Bindegewebe, Muskelzellen, Gefäßendothelien u. a. entwickeln.
mitochondriale DNA: Innerhalb der Mitochondrien befindliche ringförmige, eigenständige DNA, die nur von der Mutter weitervererbt wird.
Mitochondrien: Zellorganellen, die sich im Zytoplasma einer Zelle befinden und ein eigenes kleines Genom besitzen (beim Menschen 37 Gene). Mitochondrien sind wesentlich für die Energiebereitstellung einer Zelle zuständig („Kraftwerke“ der Zelle).
Morula: Embryonales Entwicklungsstadium, in dem die einzelnen Blastomeren nicht mehr erkennbar sind, sondern als geschlossener Zellverband erscheinen.
Mukoviszidose: lat. mucus „Schleim“ und viscidus „zäh, klebrig“ (wird auch als „zystische Fibrose” bezeichnet). Eine genetisch bedingte, autosomal-rezessiv angeborene Stoffwechselerkrankung. Durch einen Gendefekt werden zähflüssige Sekrete gebildet, die nur erschwert vom Körper abtransportiert werden können. Dadurch kommt es in den betroffenen Organen zu Funktionsstörungen unterschiedlicher Art.
multipotent: Fähigkeit von Zellen, sich zu jeder Gewebeart zu differenzieren, jedoch nicht zu den drei Keimblättern.
Myelin: Isolationshülle, die bestimmte Nervenfasern spiralförmig umwickelt. Sie ist für die störungsfreie Weiterleitung der elektrischen Impulse am Nerv entlang verantwortlich. Werden die Myelinscheiden zerstört, kommt es zum Verlust der Leitungsfähigkeit.
myeloablativ: das funktionsfähige Knochenmark beseitigend
myelosuppressiv: die Funktion des Knochenmarks unterdrückend
Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Centrum für Bioethik - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Zentrum der Didaktik für Biologie - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Universitätsklinikum Münster Bundesministerium für Bildung und Forschung