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Ausgangssituation der Enquete

Der Bundestag hat eine Enquete-Kommission einberufen, um über die weitere Vorgehensweise im Bereich der embryonalen Stammzellforschung in Deutschland zu beraten.

Zusammensetzung der Enquete:

Die Enquete setzt sich aus Bundestagsabgeordneten der 5 Parteien CPD, SPE, ÖPD, LLP und LPD sowie den externen Sachverständigen, bestehend aus Geistlichen, Philosophen, Wissenschaftlern und Vertreterinnen der Sozialen Frage, zusammen. Die Sachverständigen werden von den Parteien berufen. Sie gehören diesen Parteien aber nicht an und müssen daher auch nicht die im jeweiligen Parteiprogramm beschriebenen Ziele verfolgen.

Ablauf:

Zunächst beraten sich die Sachverständigen und Politiker in ihren jeweiligen thematischen Arbeitsgruppen und geben Stellungnahmen ab. Alle Parteien entsenden Vertreter/innen in die thematischen Arbeitsgruppen. Anschließend werden diese Stellungnahmen in den 5 Fraktionsarbeitsgruppen diskutiert. An den Fraktionsarbeitsgruppen nehmen die Bundestagsabgeordneten der jeweiligen Parteien sowie die externen Sachverständigen teil, die von der jeweiligen Partei berufen worden sind. Die Fraktionsarbeitsgruppen verfassen auf der Grundlage des Parteiprogramms der Fraktion und den Stellungnahmen der thematischen Arbeitsgruppen eine Empfehlung für die Gesamtenquete.

Die endgültige Formulierung einer gemeinsamen Empfehlung der gesamten Enquete-Kommission erfolgt in der entscheidenden Sitzung der Gesamtenquete.

Ziel:

Die Enquete erarbeitet eine Empfehlung für den Deutschen Bundestag, wie zukünftig in Deutschland die Forschung mit embryonalen Stammzellen geregelt werden sollte.

Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Centrum für Bioethik - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Zentrum der Didaktik für Biologie - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Universitätsklinikum Münster Bundesministerium für Bildung und Forschung