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Parteiprogramm der Christlichen Partei Deutschlands

 

Parteivertreter:
Anton / Antonia Obermeier Reginald / Regina Bayer
Prof. Dr. Erich / Erika Hausen     Gerald / Geraldine Fink
Sachverständige, die
von der CPD berufen wurden:
Dr. Josef Heiliger Prof. Dr. med. Felix / Felicitas Schaffhausen
Prof. Dr. Wilhelm Keimfeld Prof. Dr. Simon / Simone Wieland


Parteiprogramm - Auszüge

Präambel:

Die CPD versteht sich als Volkspartei, die sich an christlichen Werten orientiert. In ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen tritt sie für die unantastbare Würde des Menschen und die Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität der Menschen untereinander ein.

Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft

Die CPD tritt für eine soziale Marktwirtschaft ein, die die Globalisierung mit sozialen und ökologischen Standards versieht.

Würde des Menschen

Für die CPD wurde der Mensch von Gott nach seinem Bilde geschaffen. Die CPD bekennt sich aufgrund des christlichen Menschenbildes zu einer unantastbaren Würde des Menschen. Jeder Mensch ist einmalig und unverfügbar in allen Phasen seines Lebens. Die Würde des Menschen – auch des ungeborenen und des sterbenden – ist unantastbar. Der Mensch ist Teil der Schöpfung. Es steht ihm nicht zu, beliebig über sie zu verfügen. Sie ist uns zur Gestaltung und Bewahrung anvertraut. Wir sind dafür verantwortlich, wie wir sie den nachfolgenden Generationen weitergeben.

Familie

Die CPD will Familien in jeder Weise unterstützen und so für eine kinderfreundliche Gesellschaft eintreten. Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der Wunsch von Paaren, eine Familie zu gründen, in Erfüllung gehen kann. Hierzu gehört auch die Unterstützung von Familien, deren Kinderwunsch nur mit medizinischer Hilfe verwirklicht werden kann. Zugleich setzen wir auf die Eigenverantwortung von Bürgern und Bürgerinnen.

In erster Linie ist nicht der Staat, sondern jeder Einzelne für die Gestaltung seines Lebens verantwortlich.

Bioethische Fragen

Bei der Bewertung bioethischer Herausforderungen orientieren wir uns jetzt und in Zukunft an der Würde des Menschen. Sie erfordert Achtung und Schutz des menschlichen Lebens in allen Phasen. Das ungeborene Leben benötigt – von der Verschmelzung von Samenzellkern und Eizellkern an - besonderen Schutz. Wir treten für ein Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) ein.

 

Die biomedizinische Forschung trägt wesentlich zur Heilung von Krankheiten und Linderung von Leid bei. Chancen und Risiken neuer Forschungszweige müssen sorgfältig abgewogen werden. Die Achtung der unantastbaren Würde des Menschen hat für uns Vorrang vor der Freiheit der Forschung und der Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit. Wir wollen die Beibehaltung eines konsequenten Schutzes menschlicher Embryonen und wenden uns gegen eine verbrauchende Embryonenforschung. Dafür setzen wir uns auch auf europäischer und internationaler Ebene ein. Das Klonen von Menschen lehnen wir ab.

Umweltschutz

Nach christlichem Verständnis sind Mensch, Natur und Umwelt Schöpfung Gottes. Sie zu schützen, ist unser Auftrag. Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil unserer christlich orientierten Politik: Wir wollen unseren Nachkommen eine Welt bewahren und hinterlassen, die auch morgen noch lebenswert ist. Die nachfolgenden Generationen haben ein Recht auf einen angemessenen sozialen Wohlstand und eine intakte Umwelt.

Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Centrum für Bioethik - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Zentrum der Didaktik für Biologie - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Universitätsklinikum Münster Bundesministerium für Bildung und Forschung