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Parteiprogramm der Sozialen Partei der Einheit

Parteivertreter:

Martin / Martina Holsten Ernst / Ernestine Kreuter
Dr. Michael / Michaela Mauler Gerhard / Gerda Bäcker
Sachverständige, die von der SPE berufen wurden:
Prof. Dr. Andreas / Andrea Herbst     Prof. Dr. rer. nat Klaus / Katrin Schütze
Prof. Dr. Karol / Karoline Stufer Mahmoud Semli

 

Parteiprogramm - Auszüge

Prämbel

Die SPE tritt nach der Wiedervereinigung Deutschlands für einen vorsorgenden Sozialstaat ein, in dem die Armut energisch bekämpft und allen Menschen gleiche Chancen für ein selbst bestimmtes Leben eröffnet werden. Wir setzen auf die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und das Miteinander der Generationen. Besondere Solidarität gilt den Schwächsten in der Gesellschaft. Familien erhalten besondere Unterstützung.

Nachhaltiger Fortschritt bedeutet für die SPE die Überwindung von Armut und Ausbeutung. Wirtschaftliche Dynamik, soziale Gerechtigkeit und ökologische Vernunft bilden die Grundlage für ein gutes Leben auch für kommende Generationen.

Würde des Menschen

Die gleiche Würde aller Menschen ist Ausgangspunkt und Ziel unserer Politik. Jeder Mensch trägt Verantwortung für sein Leben. Niemand kann oder soll sie ihm abnehmen. Menschen dürfen nie zum Mittel für irgendwelche Zwecke erniedrigt werden, weder vom Staat noch von der Wirtschaft.

Wir wollen den Belangen von Menschen mit Behinderungen gerecht werden und ihnen Chancengleichheit und eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Wissenschaft und Technik

Nicht jede Erfindung dient dem Fortschritt. Die SPE prüft neue Technologien daher darauf, ob sie der freien Entfaltung, der Würde, der Sicherheit und dem Miteinander der Menschen nutzen. Dies gilt auch für die Bio- und Gentechnologie und die neuen Möglichkeiten der Medizin. Sie führen uns in einigen Bereichen in ethische Grenzbereiche. Bestimmte Forschungsrichtungen und deren Anwendung erfordern deshalb eine ethische Reflexion und breite gesellschaftliche Diskussion. Wir suchen das Gespräch darüber mit der Wissenschaft ebenso wie mit den Kirchen und Glaubensgemeinschaften.

 

Die Würde des menschlichen Lebens in all seinen Phasen darf nicht angetastet werden. Die SPE tritt dafür ein, die Forschung an menschlichen Stammzellen auszubauen, um auf dieser Grundlage Therapien gegen bislang unheilbare Krankheiten zu entwickeln. Hierzu soll auch die Nutzung von embryonalen Stammzellen aus überzähligen Embryonen gestattet sein. Die SPE lehnt die Erzeugung von Embryonen zu Forschungszwecken ab. Das reproduktive und das therapeutische Klonen sollen verboten bleiben.

 

Für die Anwendung von Gentests sollen strenge Regeln gelten. Am Verbot des gezielten genetischen Eingriffs in die menschliche Keimbahn halten wir fest.

Gesundheit

Die Möglichkeiten des medizinischen Fortschritts müssen genutzt werden, um Krankheiten zu heilen und unheilbar Kranke menschenwürdig zu versorgen. Die SPE tritt dafür ein, dass alle Kranken denselben Zugang zu Versorgung und gleiche Teilhabe am medizinischen Fortschritt erhalten. Wir lehnen eine Zweiklassenmedizin ab.

Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Centrum für Bioethik - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Zentrum der Didaktik für Biologie - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Universitätsklinikum Münster Bundesministerium für Bildung und Forschung