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POL-Fälle

POL-Fälle als Rohmaterial für eigene Aufgaben zur Stammzellforschung nutzen

Problemorientiertes Lernen (POL) hat sich sowohl im Schulunterricht, als auch in der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten bewährt. Grund genug dafür, zu überlegen, wie man die POL-Fälle aus der Medizinerausbildung auch für den Schulunterricht nutzen könnte.

Ein so genannter „POL-Fall“ umschreibt die konkrete Situation eines Patienten. Die Schilderung seiner Symptome ermöglicht es den Medizinstudenten, komplexe Zusammenhänge in der Krankheitsentstehung zu verstehen und Konzepte für therapeutische Entscheidungen abzuwägen. Wie auch in der Schule soll das Material die Lernenden begeistern, herausfordern und zum Lernen anspornen.

 

Das Prinzip des problemorientierten Lehrens und Lernens basiert auf der Erfahrung, dass fruchtbares Lernen besonders dort beginnt, wo den Lernenden etwas zum „Problem“ wird, wo sich anhand einer konkreten Situation oder Geschichte Fragen ergeben.

Mit den Materialien auf „zellux.net“ sollen Erkenntnisse und Probleme der Stammzellforschung, die auf dem neusten Stand von Wissenschaft und Technik sind, jungen Menschen vermittelt werden. Es gibt dazu bereits POL-Fälle für die Medizinerausbildung, die sowohl authentisch, als auch hochaktuell sind. Das Material ist damit ein idealer „Rohstoff“ für die Gestaltung von Schulaufgaben.

 

Die auf diesen Seiten präsentierten POL-Fälle sind Lehrmaterial aus der Medizinerausbildung. Sie stehen Ihnen als Lehrkräften nun für die Entwicklung eigener Aufgaben als „Rohmaterial“ zur Verfügung. Zur Anregung sind jedem POL-Fall ein paar Aufgabenvorschläge angeschlossen.

 

Am Beispiel des Themas „Leberversagen“ wird gezeigt, wie eine aus einem POL-Fall entwickelte Schulaufgabe zum Thema „Stammzellen“ aussehen könnte.

Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Centrum für Bioethik - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Zentrum der Didaktik für Biologie - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Universitätsklinikum Münster Bundesministerium für Bildung und Forschung