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Online-Ethiktest

Die folgenden 10 Fragen sollen dazu dienen, Ihrer persönlichen Haltung zum Thema Stammzellforschung näher zu kommen.

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10: „Abtreibung ja – Stammzellforschung nein?“

In Deutschland ist der Schwangerschaftsabbruch zwar verboten, wird jedoch nach Schwangerenkonfliktberatung bis zum dritten Monat nicht bestraft. Welche Rückschlüsse kann ich daraus für die Embryonen verbrauchende Forschung an Stammzellen ziehen?

  1. Keine. Ein Schwangerschaftsabbruch ist ein nicht anders auflösbarer Konflikt zwischen der Autonomie der Mutter und dem Schutz des ungeborenen Lebens. Dieser Konflikt ist immer eine einzelne Situation und in der Stammzellforschung nicht zu sehen.
  2. Überhaupt keine. Ich bin gegen das Gesetz und finde es unverantwortlich, Embryonen oder Föten abzutreiben. Ich finde, schon ab der Befruchtung soll dem Embryo der volle Schutz zukommen, wie wir ihn auch geborenen Menschen zugestehen. Und das umfasst auch Embryonen, die sich im Reagenzglas befinden oder tiefgefroren sind.
  3. Das spricht tatsächlich eher für die Stammzellforschung. Wenn es unter strengen Auflagen erlaubt ist, Schwangerschaften abzubrechen, dann soll es auch unter strengen Auflagen erlaubt sein, an embryonalen Stammzellen zu forschen.
  4. Das spricht eindeutig für die Stammzellforschung. Man sieht ja auch an der lockeren Handhabung des Verbots des Schwangerschaftsabbruchs, dass wir den Status des Embryos nicht wirklich Ernst nehmen.

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