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Online-Ethiktest

Die folgenden 10 Fragen sollen dazu dienen, Ihrer persönlichen Haltung zum Thema Stammzellforschung näher zu kommen.

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5: „Die Entwicklung zum Menschen ist kontinuierlich“

Die Entwicklung von der befruchteten Eizelle zum geborenen Menschen verläuft kontinuierlich. Es ist absolut willkürlich, auf dieser gedachten Entwicklungslinie einen Zeitpunkt festzulegen, ab dem ein richtiger Mensch entsteht.

  1. Genau! Und deswegen muss man diesen Zeitpunkt auf das frühest mögliche Datum setzen, nämlich die Befruchtung. Ab da darf ich mit dem Embryo eben nicht mehr machen, was ich will, weil er eine kontinuierliche Entwicklung zum Menschen durchlaufen kann.
  2. Genau! Wegen dieser kontinuierlichen Entwicklung von der befruchteten Eizelle zum Menschen hat der Embryo schon eine absolute Schutzwürdigkeit, ich darf ihn nicht daran hindern, Mensch zu werden. Äußere Einflüsse kann ich natürlich nicht verhindern, aber der Mensch darf nicht Gott spielen.
  3. Naja, nicht so ganz! Ich finde es auch willkürlich, einen Zeitpunkt festzulegen, der nach der Eizellbefruchtung liegt. Trotzdem gibt es Indizien aus unserem täglichen Leben, die Hinweise auf unsere Einstellung zu Embryonen geben: So weiß man, dass von 3 Embryonen, die 7 Tage alt sind, nur einer bis zur Geburt überlebt. Ich finde schon, dass man die Schutzwürdigkeit von so jungen Embryonen geringer einstufen darf.
  4. Das finde ich überhaupt nicht. Es liegt doch klar auf der Hand, dass man bei einem Zellhaufen nicht von einem Menschen sprechen kann. Noch bis zum 7. Tag nach der Befruchtung ist es ein für das menschliche Auge unsichtbares, nicht differenziertes, kugelförmiges Zellgebilde ohne Organe. Auch wenn ich nicht genau sagen kann, ab wann ich von einem Mensch sprechen kann, der Zeitpunkt liegt auf alle Fälle später.

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