Internationaler Vergleich

Die Gesetze zum Thema Stammzellenforschung sind überall auf der Welt sehr unterschiedlich. Hier finden Sie ein Übersicht der Länder Deutschland, Großbritanien, Israel, Italien und den USA.

Forschung an hES-Zellen Herstellen von neuen hES-Zellen Kerntransfer/Herstellen von Embryonen für die Forschung Gesetze/Regulierung
Deutschland verboten, es sei denn:
hES-Zellen wurden im Ausland vor einem Stichtag hergestellt
verboten verboten Embryonenschutzgesetz, Stammzellgesetz
Zentrale Ethikkommission am Robert-Koch-Institut
Großbritannien erlaubt erlaubt
Auch ES-Zellen aus im Rahmen der Prä-Implantations-Diagnostik (PID) verworfenen Embryonen

erlaubt
Eizellspende ohne (finanzielle) Gegenleistung erlaubt.
Herstellung von „Cybrids”: Kerntransfer humaner Zellen in Eizellen von Kühen genehmigt.

Verbot des Reproduktiven Klonens

Fertilisation and Embryology Act, 1990.
Aufsichtsbehörde: Human Fertilisation and Embryology Authority (HFEA)
Israel erlaubt

erlaubt
Schutz des in vitro-erzeugten Embryos erst nach 40 Tagen
Auch ES-Zellen aus im Rahmen der Prä-Implantations-Diagnostik (PID) verworfenen Embryonen

erlaubt.
keine Keimbahn-Veränderung
Verbot des Reproduktiven Klonens

Aufsichtsbehörde:
Helsinki Committee for Genetics
Italien nicht explizit verboten, aber keinerlei staatliche Förderung verboten

verboten

Italian law on assisted reproduction technology (Law 40/2004)
USA bedingt erlaubt erlaubt.
Auch ES-Zellen aus im Rahmen der Prä-Implantations-Diagnostik (PID) verworfenen Embryonen
erlaubt.
Eizellspende ohne (finanzielle) Gegenleistung erlaubt Keine explizite Gesetze auf Bundesebene.
Staatliche Mittel dürfen nur für ES-Zellen verwendet werden, die vor dem 9.08.2001 gewonnen wurden.
NIH-Register

hES: humane Embryonale Stammzellen

Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Centrum für Bioethik - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Zentrum der Didaktik für Biologie - Westfälische Wilhelms-Universität Münster Universitätsklinikum Münster Bundesministerium für Bildung und Forschung