FĂŒr Ausdruck sammeln Diese Seite drucken

A bis Z:

Viele weitere Begriffe, die mit dem Thema Stammzellen und Forschung verbunden sind.

AlleD E H I P R S T V

D

DBK: Deutsche Bischofskonferenz. Die DBK ist ein Zusammenschluss der Bischöfe aller Diözesen in Deutschland.
Dilemma-Methode: Unterrichtsmethoden, die auf einer strukturierten Bearbeitung von moralischen Dilemmata basieren. Dabei werden Dilemmata verwendet, die so authentisch sind, dass sie beim SchĂŒler echte moralische Emotionen auslösen, obwohl er selber nicht direkt persönlich betroffen ist. Die Rolle des Lehrers ist dabei die eines Gestalters einer stimulierenden Lernumwelt, eines Moderators und ggf. Beraters. Eine ausfĂŒhrliche Beschreibung der Methode finden Sie hier...

E

EKD: Evangelische Kirche in Deutschland. Die EKD ist eine Gemeinschaft von 23 selbstÀndigen evangelischen Landeskirchen.
EmpfĂ€ngnisverhĂŒtung: FĂŒr die Frau sind die klassische Pille, die „Pille danach“ und die „Spirale“ weitverbreitete VerhĂŒtungsmittel. Entweder werden dabei EisprĂŒnge oder – bei eventuell schon befruchteten Eizellen – die Einnistung in die GebĂ€hrmutter durch diverse Wirkstoffe vermieden. Mehr...
Ethische Urteilskompetenz: Die Kompetenz, differenzierte und begrĂŒndete Urteile angesichts ethischer Probleme zu fĂ€llen. Hierzu werden die zu beurteilenden Handlungen mit Normen und Werten in Beziehung gesetzt. Die Kompetenz schließt auch die Motivation und das BedĂŒrfnis zum Erlangen eines Urteils, sowie die dazu nötige soziale Bereitschaft mit ein.

H

Halacha: Halakhah (hebrĂ€isch „Gehen“, „Wandeln“), ein allgemeiner Begriff, der das gesamte gesetzliche System des Judentums umfasst. Die Halacha umfasst die Gebote und Verbote der mĂŒndlichen und schriftlichen Überlieferung. Im Laufe ihrer Geschichte war sie stetem Wandel unterworfen. Mehr...

I

informed consent: Freiwillige Zustimmung nach AufklÀrung; selbstbestimmte Autorisierung einer Behandlung oder Beteiligung an einem Forschungsvorhaben durch einzelne Patientinnen und Patienten oder Versuchspersonen.

P

Planspiel: Planspiele sind komplexe Rollenspiele mit festen Regeln, klaren InteressensgegensĂ€tzen der Teilnehmer, hohem Entscheidungsdruck und möglichst starker RealitĂ€tsnĂ€he des Modells. In Umfang und Aufwand unterscheiden sie sich von klassischen Rollenspielen, aber der Übergang ist fließend. Im Mittelpunkt steht ein Konflikt mehrerer Gruppen, der gelöst werden muss, allerdings ist die Lösung offen. Planspiele ermöglichen die Erweiterung vieler Kompetenzen, z. B. ethische Urteilskompetenz, ArgumentationsfĂ€higkeit und Sozialkompetenz.

R

Rollenspiel: Bei Rollenspielen ĂŒbernehmen Spieler die Rollen fiktiver Charaktere und erleben selbst handelnd eine simulierte Wirklichkeit. Verwendet wird dazu die eigene Fantasie und ein Regelwerk, welches das Spiel strukturiert, eingrenzt und eine mehr oder weniger feste Richtlinie des Verhaltens vorgibt. Im Unterricht dienen Rollenspiele dazu, den SchĂŒlern zu helfen, sich ihrer eigenen Einstellungen bewusst zu werden, andere Perspektiven kennen zu lernen, neue Verhaltensmuster aus zu probieren, Wissen spielerisch zu verfestigen und zu prĂŒfen.

S

Scharia: Der Begriff wird im heutigen Sprachgebrauch fĂŒr „islamisches Recht“ verwendet, bedeutet im engeren Sinne jedoch die von Gott gesetzte Ordnung im Sinne einer islamischen NormativitĂ€t. Mehr...
SKIP-Argumente: SKIP sind die Anfangsbuchstaben von Spezies, KontinualitÀt, IdentitÀt und Potential. Vier Begriffe, auf denen die Hauptargumente der embryonalen Stammzellenforschung basieren. Mehr...
Synode: Synode (griechisch „Zusammenkunft“) ist eine Versammlung kirchlicher ReprĂ€sentanten zur Beratung und Entscheidung kirchlicher Angelegenheiten. In der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist die Synode das oberste gesetzgebende Organ, bestehend aus gewĂ€hlten Synodalen.

T

Talmud: Talmud (hebrĂ€isch „Lehre“). Neben der hebrĂ€ischen Bibel das Hauptwerk des Judentums. Er entstand in einem mehrhundertjĂ€hrigen mĂŒndlichen und schriftlichen Überlieferungsprozess. In seinen beiden Textgestalten ist er das Ergebnis der Sammel- und LehrtĂ€tigkeit der rabbinischen Akademien von PalĂ€stina (palĂ€stinensischer Talmud, Endredaktion um 500) und Babylonien (babylonischer Talmud, Endredaktion um 600). Mehr...
Thora: Die Thora, auch Tora, Torah (hebrĂ€isch „Lehre“, „Weisung“, „Gesetz“) ist die Bezeichnung fĂŒr die 5 BĂŒcher Mose, die als „schriftliche Thora“ zusammen mit der im Talmud enthaltenen „mĂŒndlichen Thora“ das jĂŒdische Religionsgesetz bilden.

V

VerhĂŒtung: FĂŒr die Frau sind die klassische Pille, die „Pille danach“ und die „Spirale“ weitverbreitete VerhĂŒtungsmittel. Entweder werden dabei EisprĂŒnge oder – bei eventuell schon befruchteten Eizellen – die Einnistung in die GebĂ€hrmutter durch diverse Wirkstoffe vermieden.
Max-Planck-Institut fĂŒr molekulare Biomedizin Institut fĂŒr Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Centrum fĂŒr Bioethik - WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster Zentrum der Didaktik fĂŒr Biologie - WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster UniversitĂ€tsklinikum MĂŒnster Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung