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Hier finden Sie wichtige Begriffe aus der Stammzellforschung und der Medizin.

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E

Eizellspende: Eizellen einer Spenderin werden medikamentös zur Reifung angeregt und unter Narkose entnommen. Die so gewonnenen Eizellen werden kĂŒnstlich befruchtet und entweder einer anderen Frau eingesetzt oder zunĂ€chst tiefgefroren.
Embryo: Nicht einheitlich gebrauchter Begriff. In der Medizin meist die Leibesfrucht von der befruchteten Eizelle oder der Einnistung in den Uterus an bis zum Abschluss der Organbildung etwa 8 Wochen danach; in Abgrenzung zum Fetus. Nach § 8 des Embryonenschutzgesetzes (ESchG) gilt als Embryo bereits die befruchtete, entwicklungsfÀhige Eizelle vom Zeitpunkt der Kernverschmelzung.
Embryoblast: Die innere Zellmasse der Blastozyste zwischen 4. – 7. Tag nach der Befruchtung. Daraus entwickelt sich der Fötus.
Embryoidkörper: Zellkolonien aus noch nicht endgĂŒltig differenzierten Zellen, die sich in Kultur aus Stammzellen bilden können und Zellen aller drei KeimblĂ€tter enthalten.
Embryonale Keimzellen: (EG-Zellen) Stammzellen, die aus Keimzellen von fĂŒnf bis zehn Wochen alten Föten gewonnen werden. Keimzellen sind die Zellen, aus denen sich spĂ€ter die Teile der Geschlechtsorgane bilden, die Ei- oder Samenzellen produzieren. EG-Zellen haben nicht genau dieselben Eigenschaften wie embryonale Stammzellen.
Embryonale Stammzelle: Stammzellen, die aus der inneren Zellmasse von frĂŒhen Embryonen (5. – 6. Entwicklungstag, 100 – 150 Zellen) gewonnen werden. Dabei wird der Embryo zerstört. Sie sind pluripotent.
Embryonenadoption: Übertragung eines Embryos auf eine Frau, bei der es sich nicht um die genetische Mutter handelt, im Rahmen eines adoptionsĂ€hnlichen Verfahrens.
Embryonensplitting: Verfahren der kĂŒnstlichen Mehrlingsbildung, bei dem der Embryo im Zweizell- bis Blastozystenstadium durch mechanische Trennung des Zellverbandes in zwei, höchstens vier Teile aufgeteilt wird.
Enukleation: Entfernung des Kerngenoms, zum Beispiel aus einer Eizelle, zur Vorbereitung fĂŒr die Aufnahme einer Spenderzelle bzw. eines Spenderzellkerns.
epigenetisch: Sammelbezeichnung fĂŒr diejenigen EinflĂŒsse auf die Entwicklung eines Organismus, die nicht direkt in der Erbinformation kodiert sind und auf Interaktionen zwischen genetischen Faktoren oder zwischen genetischen Faktoren und Umweltfaktoren beruhen können.
Epithelzellen: Zellen, die Ă€ußere oder innere KörperoberflĂ€chen bedecken und aus dem Ă€ußeren der drei KeimblĂ€tter entstehen, zum Beispiel Hautzellen.
extrakorporal: außerhalb des Körpers verlaufend bzw. stattfindend
Extrakorporale Befruchtung: (auch In-Vitro-Fertilisation) „Im-Glas-Befruchtung“: Es ist eine Methode, um eine Schwangerschaft herbeizufĂŒhren, wenn dies auf natĂŒrlichem Wege nicht möglich ist, also Befruchtung außerhalb des Mutterleibes Mehr...
Max-Planck-Institut fĂŒr molekulare Biomedizin Institut fĂŒr Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen Centrum fĂŒr Bioethik - WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster Zentrum der Didaktik fĂŒr Biologie - WestfĂ€lische Wilhelms-UniversitĂ€t MĂŒnster UniversitĂ€tsklinikum MĂŒnster Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung