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Hier finden Sie wichtige Begriffe aus der Stammzellforschung und der Medizin.

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P

Parthenogenese: von griech. „die Jungfrau“ und „die Entstehung, Geburt, Genese“, deswegen auch Jungfernzeugung oder Jungferngeburt genannt. Eine Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung. Dabei entstehen die Nachkommen aus unbefruchteten Eiern der Mutter.
peripartal: unter der Geburt
PhĂ€notyp: Äußere AusprĂ€gung eines Merkmals, das durch die Wechselwirkung zwischen der genetischen Information (Genotyp) und UmwelteinflĂŒssen entsteht.
Plazenta: Zum ĂŒberwiegenden Teil aus fetalem und zum kleineren Teil aus mĂŒtterlichen Zellen bestehender „Mutterkuchen“, der die ErnĂ€hrung des Feten (Austausch von Stoffwechselprodukten und Gasen) und die Produktion von verschiedenen Hormonen ĂŒbernimmt; wird nach der Geburt ausgestoßen (Nachgeburt).
pluripotent: Als pluripotent bezeichnet man Stammzellen, die fÀhig sind, sich zu Zellen der drei KeimblÀtter und der Keimbahn eines Organismus zu entwickeln. Somit können sie zu jedem Zelltyp eines Organismus differenzieren. Jedoch sind sie, im Gegensatz zu totipotenten Stammzellen, nicht mehr in der Lage, einen gesamten Organismus zu bilden.
Pluripotenz: Entwicklungspotenzial einer Zelle oder eines Gewebes, sich unter geeigneten Bedingungen in mehr als einen Zell- oder Gewebetyp differenzieren zu können. (Gegensatz: Totipotenz).
postmortal: nach dem Tod auftretend.
PotenzialitĂ€t: „Möglichkeit / FĂ€higkeit“ - beschreibt, zu was sich eine Stammzelle entwickeln kann (etwa zu einem ganzen Individuum, oder zu einer bestimmten Anzahl verschiedener Gewebetypen). Mehr...
PrĂ€-Embryo: Mitte der 80er Jahre eingefĂŒhrter Begriff fĂŒr den Embryo vor der Nidation. Es wird argumentiert, dass der Embryo vor der Nidation eine geringere SchutzwĂŒrdigkeit besitzt.
PrĂ€implantationsdiagnostik (PID): Untersuchungen eines Embryos, der durch In-Vitro-Fertilisation (kĂŒnstliche Befruchtung) erzeugt wurde, um Erbkrankheiten oder Chromosomenbesonderheiten festzustellen. Anhand der Ergebnisse wird festgelegt, ob der Embryo in eine Frau eingepflanzt wird, oder nicht.
prÀnatal: vorgeburtlich
PrÀvalenz: HÀufigkeitsrate einer bestimmten Krankheit oder eines bestimmten Merkmals zu einem gegebenen Zeitpunkt bzw. einer bestimmten Zeitperiode.
Primitivstreifen: Erste Symmetrieachse des Embryos; Voraussetzung fĂŒr die Bildung des Nervensystems. Nach ca. 14 Tagen der embryonalen Entwicklung bildet sich der Primitivstreifen, der die Achse des Embryos festlegt. Ab hier ist eine Mehrlingsbildung ausgeschlossen, die Gestaltwerdung des Embryos beginnt.
primordiale Keimzellen: Zellen, aus denen ĂŒber eine Reihe von Entwicklungsstadien die Keimzellen entstehen. Mehr...
Proliferation: Vermehrung
Proteine: Eiweiße
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