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Querschnittlähmung

Die Querschnittl√§hmung wird durch eine Unterbrechung des R√ľckenmarks hervorgerufen und ist je nach H√∂he der Verletzung im R√ľckenmark mit unterschiedlich ausgepr√§gten Symptomen, wie L√§hmungen und Kontrollverlust √ľber einzelne Organe und Reflexe, verbunden.

Die Einschr√§nkungen f√ľr Patienten sind dementsprechend sehr hoch und k√∂nnen mit einer lebenslangen Nachsorge einhergehen. Eine Therapie ist trotz fortschreitender Erkenntnisse durch operative und medikament√∂se Eingriffe sowie durch verschiedene Ma√ünahmen der Rehabilitation nur begrenzt m√∂glich. Es wird gesch√§tzt, dass weltweit ca. 22 Millionen Menschen pro Jahr von Verletzungen des R√ľckenmarks betroffen sind und davon 2,5 Millionen √ľberleben.

Die Anzahl von Patienten mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS), die insbesondere im fortgeschrittenen Lebensalter auftreten k√∂nnen, ist im Vergleich zur Querschnittsl√§hmung zahlenm√§√üig sehr viel umfangreicher und nimmt weiterhin zu. Auch f√ľr einige dieser Erkrankungen werden stammzellbasierte Verfahren gepr√ľft.

 

Siehe auch: Therapien des zentralen Nervensystems

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